Archive for the 'analog' Category

Monday, November 12th, 2018

Ultra macro video of the collodion wet plate process

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Normalerweise erstelle ich Fotografien. Diesmal ist das Endprodukt aber ein Video bei dem ihr die Veränderung der Kristalle/Salze vom Kollodium-Nassplattenprozess verfolgen könnt.
 

Dieses Projekt habe ich gestartet, da ich bei meinen Workshops sehr oft danach gefragt werde, was beim Entwickeln, Fixieren oder Sensibilisieren der Platten vorgeht. Natürlich habe ich es schon oft zu erklären versucht, aber ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Deshalb ist dieses Video entstanden. Nur war mir am Anfang nicht bewusst, dass dabei solche unglaublichen bewegten Bilder entstehen. Als wir das Video vom Entwickler live gesehen haben, waren wir beide wie hypnotisiert. Aja, wir sind Erich und ich. Erich, ein guter Freund hat mich bei den Aufnahmen tatkräftig unterstützt. Hier auch gleich nochmal vielen Dank! Und weil ich gerade dabei bin, auch vielen herzlichen Dank an Reinhold von http://www.glaserei.at, der mir die kleinen Glastanks zum Filmen erstellt hat – mehr dazu später. Bevor ich euch vielleicht mit den technischen Details langweile, hier die Videos – ja es sind zwei geworden, da ich es nicht lassen konnte und die Ultra-Macro-Videos als extra Relax-Video zusätzlich hochgeladen habe.
 

Zuerst das Video, dass den Kolloidum-Nassplatten-Prozess erklärt – alle darin enthaltenen Nahaufnahmen der Chemikalien wurden mit dem Laowa Ultra 5x Macro inklusive einem Zwischenring an einer Canon 5D MK IV gefilmt – es handelt sich nicht um Computeranimationen!
 

 
Und jetzt das Relaxvideo in 4K:
 

 
Jetzt darf ich noch unser Model vorstellen, das nicht besser zu den Projekt hätte passen können. Wissenschaftsoffizier Mr „Teddy“ Spock – der auf dem passenden Buch „opportunities and how to make the most of them“ sitzt 😉
 

 

 

 
 
Der Aufwand dieses Video zu drehen war sehr hoch, da die Schärfentiefe auf 1/10mm begrenzt war. Ich fokussierte also mit einem selbst umgebauten Fokussierschlitten, der teilweise aus Laborzubehör gebaut wurde. Per HDMI Kabel habe ich das Bild der Canon 5D MK IV auf ein großes Display gebracht um besser fokussieren zu können.
 

 
Aus diesem Grund habe ich auch viele Platten verbraucht, da die Platten nach dem Einlegen immer wieder um ein paar Zehntel Millimeter versetzt waren und ich nicht viel nachjustieren wollte, damit das Video so ruhig wie möglich bleibt – hier ein kleiner Vorgeschmack meines Verbrauchs an Platten. Irgendwie sind selbst diese zerkratzen Platten ein Kunstwerk für sich.
 

 

 
Neben der Schärfentiefe waren Erschütterungen auch ein großes Problem. Sollte ihr also hin und wieder kleine Bewegungen im Video sehen – das waren Erich und ich beim Stehen. Es reicht schon wenn eine Fliese um 1/10mm nachgibt. Das ist auch der Grund warum es nur wenig Making-Of Material gibt. Jede Bewegung birgt die Gefahr von Erschütterung beim Video.

 

Durch die Beleuchtung entstand Hitze und Hitze erzeugt kleine Bläschen in den Chemikalien, also war öfter reinigen angesagt.
 

 
Kurze Erklärung des Prozesses:
 
Der Prozess nochmal kurz erklärt, ich leere am Anfang ein Gemisch aus Kollodium, Äther, Alkohol und Bromsalzen (Kadmium und Ammonium) auf die Platte. Nachdem die Platte in das Silbernitratbad eingetaucht wurde, werden aus den Bromsalzen Silbersalze die lichtempfindlich sind. Jetzt wird die Platte unter Rotlicht in die lichtdichte Kassette gelegt. Die Kassette wird dann an die Kamera montiert und belichtet. Nach der Belichtung wird die Platte mit dem Entwickler übergossen. Das beinhaltete Eisensulfat bleibt bei der Entwicklung an den Kristallen hängen, die mit Licht aufgeladen wurden. Die Entwicklung wird mit Wasser gestoppt und anschließend wird die Platte fixiert. Der Fixierer beinhaltet Natriumthiosulfat, welches die überschüssigen Silbersalze auflöst und das Bild entstehen lässt.
 
Hier ein Video mit genauer Erklärung des kompletten Prozesses:
https://www.youtube.com/watch?v=jRERNUBgYpw

 
Erzeugung und Wartung von Silbernitrat, Entwickler und Fixierer:
https://www.youtube.com/watch?v=rexAAFcq18Y

 
Erzeugung von Kolloidum:
https://www.youtube.com/watch?v=ozf-irotm40

 

Hier noch ein paar mehr Fotos von der Entstehung:
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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English Version
 
Normally I use videos to document my work. This time the video is the main outcome of my work that shows how the crystals/salts change during the wet plate collodion process in an ultra macro video.
 
I started this project because I got asked a lot how the process is working. Questions like „what happens during fixing“ or „what changes when the tintype runs dry“ and so on. As you can imagine, I tried to explain every aspect of this process, but a picture is worth a 1000 words. Thats the reason of this video. What I did not know was, that the outcome will be this amazing, mesmerizing pictures from another world. Our jaws dropped during the first video of the developer doing its work. Our, because Erich a good friend helped me capturing the process. Thanks again for everything! Another great guy who made this project possible is Reinhold of http://www.glaserei.at who made the little glass containers I was filming the chemicals through. More information about that later. First I show you guys the two videos. The first one is about the whole wet plate collodion process – The second one shows the mesmerizing chemical ultra macro animation with relaxing music in 4k. That is something you can just run as a screensaver, or just if you want to slow down and relax.
 
All closeup macro videos of the chemicals were done with the Laowa 5x ultra macro without any CGI!
 
The video, that shows the whole process:
 

 
This one was just created for relaxing reasons 🙂
 

 
One more fun part. We decided to go with science officer Mr. „Teddy“ Spock as model and if you watch closely, you find him sitting on a antique book that is called „opportunities and how to make the most of them“ – I just thought this is the appropriate way to go.
 

 

 
It was much more work to get the job done, then I thought it will be. The depth of field at this magnification is about 1/10th of a millimeter. That is the reason I used a self modified macro focusing rail (actually three of them), partly made of laboratory equipment. The focusing on my Canon EOS 5D MK IV was done via HDMI on a bigger screen. The Screen on the 5D would have been too small for that.
 

 
This was also the reason I consumed a lot of plates. Because I prefocused before I put the plate in the glas tank to get a smooth video. If I misplaced the plate for only 2/10th of a millimeter, I had to do the shot again. But even these plates look kind of cool. I started to do scratches on the plates before I put them into the tank, so it was easier to focus.
 

 

 
Beside of the tiny depth of field, every tiny vibration was a huge problem. If you see some tiny movements during the video, this is because we were not standing as still as we should have. I never thought the tiles on the floor are moving, but they do – even when we stand 2 meters away. Thats also the reason our making of material is limited.
 
The next issue was the light, it heated up the chemistry and that resulted in little bubbles that showed up. So we had to clean the tanks pretty often to move them away.
 

 

A short explanation of the whole process:
 
At the beginning I pour a mixture of ether, alcohol, collodion, cadmium bromide and ammonium iodide on the plate. After I put the plate in the silver bath, this cadmium bromide and ammonium iodide turn to silver bromide and silver iodide – which are light sensitive. From now on I have to work under safe light when I put the plate into the plate holder.. After the plate holder is mounted on the camera I do the exposure. Now it’s time to go back into the darkroom and develop the plate. The developer contains ferrous sulfate that sticks to all the crystals that are charged with light. After stopping the develop process with water I start to fix the plate. The fixer contains sodium thiosulfate that washes away the unexposed silver and the image appears.
 
You find a detailed explanation of the process here (Sensertising, developing fixing and much more)
https://www.youtube.com/watch?v=jRERNUBgYpw

 
Creating and maintaining silver nitrate bath, developer and fixer
https://www.youtube.com/watch?v=rexAAFcq18Y

 
Creating collodion:
https://www.youtube.com/watch?v=ozf-irotm40

 
More BHTS pictures – thanks again to Erich for that!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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Saturday, October 13th, 2018

Rock Band Wetplate – shooting “The Black Proteus” with 7500Watt of Strobepower

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Vor ein paar Tagen habe ich eine der coolsten Nassplatten dieses Jahres gemacht: Ein Gruppenportrait von der Rockband “The Black Proteus” – https://www.theblackproteus.com
Hatte echt viel Spaß mit euch beim Shooting 🙂
 
Die Positionierung der Band verlangte nach etwas mehr Schärfentiefe, aus diesem Grund habe ich meine 100 Jährige Kamera auf etwas über F6 abgeblendet.
Um dieser Blende mit genug Licht entgegenzuwirken, habe ich den Hensel Tria 6000 Generator samt EH Pro 6000 Blitzkopf auf maximale Leistung gestellt. Der Hensel INTEGRA 1000 PLUS Kompaktblitz feuerte direkt auf die Decke und diese bouncte das Licht wieder sehr weich auf die Band. Damit es zu keinen Schatten im Hintergrund kommt, feuerte dort noch ein 500 Watt Kompaktblitz auf das Papier.
 
Hier das making-of Video und die Ergebnisse vom Shooting
 

 

 

 

 

 
Damit ihr eine Idee von der Auflösung einer 18x23cm Nassplatte habt, hier ein Scan vom Tattoo. Laut anderen Artikeln verschwinden Tatoos bei der Nassplattenfotografie (hab ich auch schon selbst beobachtet). Wenn man aber das Bild etwas unterbelichtet und überentwickelt (am besten mit alten Entwickler), dann werden Tattoos besser sichtbar. Der Grund dahinter: Nassplatten sind auf das blaue Lichtspektrum empfindlich, somit werden diese Farben heller dargestellt.
Tattoos (speziell schwarze Tattoos) haben anscheinend viel Blau und Grünanteil in der Farbe, somit werden sie heller dargestellt. Durch das unterbelichten und überentwickeln erhähe ich den Kontrast und somit wird das scheinbar helle Tattoo besser sichtbar. Wie die Pushentwicklung bei analogen Film.
 

 
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English Version
 
The outcome of the shooting with the rock band “The Black Proteus” – https://www.theblackproteus.com was one of the cooles collodion wetplates I did this year.
We had tons of fun during the whole process.
 
Because of the way I framed the band, I needed to stop down the lens of my 100 year old camera to about f6.5. Because of that I had to fire the Hensel Tria 6000 generator including the EH Pro 6000 Strobe head at full power. The Hensel INTEGRA 1000 PLUS compact strobe fired also at full power against the celing to bounce of as soft as possible. To avoid shadows on the background, I fired a 500 Watt strobe against it. With all that together I got the lightning done the way I wanted it.

When you watch the making of video, you listen also to their music and from my point of view, this song fits perfectly to this kind of photography.
 

 

 

 

 

 
To give you an idea about the resolution of a 18x23cm collodion wetplate, I attached a scan of the tattoo. Maybe you have read about disapearing tattoos on wetplates. With this plate I figured how to make them visible again. I just underexpose the plate a bit and overdevelop it a bit. The cause of this: Wet Plate Collodion is mostly sensitive to blue light. That means, that this color spectrum gets brighter on the plate. It seems that tattoos have blue and green tint in the black color and appear pretty bright on a tintype. With the technique mentioned above, I’m able to increase the contrast and so you are able to see them, this is like doing push developing on analog film.
 

 
 
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Wednesday, September 5th, 2018

Nassplattenworkshop in Wien Teil II

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Bald startet der zweite Workshop in Wien – 4 Plätze davon sind schon vergeben
 
In meinem Workshop erfahrt ihr alles über die Nassplattenfotografie und lichtet selber Portraits mit dem professionellen Equipment von der Firma Hensel ab.
Ich freue mich, dass diesmal der Workshop in der Kunstfabrik stattfindet und somit für viele von euch einfacher zu erreichen ist.
 
Wie immer werden wir gemeinsam viel Spaß beim Erlernen der Kollodium Nassplattentechnik haben. Ich nehme meine über 100 Jahre alte Reisekamera samt 150 Jahre altem Petzvall Objektiv mit.
Damit können wir den einzigartigen Look von historischen Porträts sehr schön nachstellen.
 
Hier der direkte Link zur Anmeldung:
https://www.kunstfabrik-wien.at/kursprogramm/oktober/k18-122/
 
Video und Bilder von meinen vorigen Workshops in der Kunstfabrik:
 

 


 
Mehr meiner Fotos findet ihr hier unter http://www.markus-hofstaetter.at
 
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English Version
 
 

Soon my second workshop starts in Vienna – it’s close to be sold out.
 
We will have a lot of fun in the Kunstfabrik. This is an awesome place with tons of workshops.
I will take my over 100 years old camera and a 150 years old lens with me. We need a lot of power to get enough light on the plates. Thats the reason, we will use the 6000 W generator and strobe head from Hensel.
 
At the end of the day we will produce the beautiful look of this historical portraits. Doing this is always a great experience.
 
You can register here (workshop will be in German language – Just write me an Email for English ones)

https://www.kunstfabrik-wien.at/kursprogramm/oktober/k18-122/
 
 
Videos and pictures from the last workshop in Vienna:
 

 


 

 
More of my pictures you can find here http://www.markus-hofstaetter.at
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Monday, June 11th, 2018

Neue Artikel von mir

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Es gibt wieder einige Artikel in der aktuellen c’t digitalen Fotografie von mir(Seiten 48-51 und 78-89). Aber auch viele andere, die sehr lesenswert sind.
 
Hier könnt ihr euch ein Exemplar sichern: https://shop.heise.de/katalog/ct-digitale-fotografie-7-2018?wt_pdsrc=category_c_t_digitale_fotografie_slider
 

 Mehr von meiner Arbeit auf meine Webseite: http://www.markus-hofstaetter.at
 
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English Version
 
Check out my new articles in the c’t digital Fotografie magazine. (Pages 48-51 and 78-89). I bet you enjoy also all the other articles there!
 
Order your copy here: https://shop.heise.de/katalog/ct-digitale-fotografie-7-2018?wt_pdsrc=category_c_t_digitale_fotografie_slider
 

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Check out mor of my work on my website http://www.markus-hofstaetter.at
 

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Monday, May 14th, 2018

cutting wet plates on a 75 year old machine

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Da ich sehr oft nach der Herkunft und Bearbeitung meiner Platten gefragt wurde, habe ich dazu ein kurzes Video erstellt:
 

und das Video
 

 

 

 

 
Wenn ihr selber die Entstehung einer Nassplatte miterleben und so ein absolutes Einzelstück besitzen wollt, dann kontaktiert mich über meine Webseite: http://zeitreise.jetzt
Ihr könnt auch Workshops bei mir machen, wenn ihr selbst eine Platte erstellen wollt.
 
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English Version
 
I did this video, because people were asking me how I get my wet plates.
And the video:
 

 


 

 

 
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Thursday, April 19th, 2018

Ultra Large Format Wet Plate in a Tree – The Cherry Blossom Macro (Or how I nearly crashed my camera)

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Nachdem mir das Schneeglöckchen Shooting (Link zum Projekt: http://blog.markus-hofstaetter.at/2018/03/i-used-two-cameras-for-this-macro-shot/) so viel Spaß gemacht hat, wollte ich wieder etwas ähnliches machen.
Als ich gesehen habe, dass mein Kirschbaum zu blühen begann, war sofort klar, dass ich diesmal eine Kirschblüte auf einer Platte ablichten werde – und zwar eine Blüte am Baum. Auf diesen Baum bin ich schon in meiner Kindheit herumgeklettert. Leider haben die letzten Unwetter sehr an ihn gezehrt.
 

 
Damit sich die Blüte nicht zu sehr bewegt, habe ich sie auf Lampenstativ befestigt:
 

 
Da der Wind aber immer noch für zu viel Bewegung gesorgt hat, habe ich das Objektiv auf Blende 12 abgeblendet und mit einem 1000 Watt Blitz die Scene eingefrohren.
 

 
Mit meinen Berlebach Stativ konnte ich meine Kamera auf über 2 Meter Höhe platzieren. Zwei Mal wäre mir die Kamera fast weggeknickt, da ich beim Aufbau zu unachtsam war. Nachdem ich das Gegengewicht montiert und die Beine des Stativs abgesichert habe, zeigte sich wiedermal die gute Qualität des Stativs. Unglaublich wie gut es bei dieser extremen Stellung noch gehalten hat. Mehr dazu im Video.
 


 
Hier die 21x27cm Große Platte. Eine Platte behalte ich mir wieder selbst und die zweite Platten kann hier gekauft werden Web Store :

 

 

 

Kommente Workshops: http://www.markus-hofstaetter.at/pages/workshops/
 
Ich biete auch persönliche Workshops in meinem Studio an, kontaktiert mich dazu bitte hier:
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Benutzte Tools:
Stativ, Hensel INTEGRA 1000 PLUS
 

Vertrieb Österreich: http://www.pro-digital.at
Vertrieb Deutschland: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
Vertrieb International: https://hensel.eu/en/locations/

 

English Version
 
Because the snowdrop shooting (http://blog.markus-hofstaetter.at/2018/03/i-used-two-cameras-for-this-macro-shot/) was so much fun, I wanted to do something like that again. After I saw the cherry blossoms on my tree, it was crystal clear what comes up next. I wanna shoot one of these with my wet plate camera, but this time I will shoot them on the tree. When I was little, this tree was my climbing adventure. This tree has seen better days – the weather from the recent years started to ruin some parts of it. But it is still beautiful in springtime.
 

 
To make the blossom more steady, I clamped it onto a light stand:
 

 
Because the wind still moved it too much, I stopped the camera down to F 12 and used a 1000W strobe pretty close to the blossom.
 

 
I could reach my camera into the tree with my maxed out Berlebach tripod (above 2 Meters). I thought I need an extra table underneath the tripod to reach that high. Because I took too less care about securing my tripod, it nearly fell down two times. But with securing the legs and a counterweight, the Berlebach tripod showed that it is built like a tank and so it held my Ultra Large Format camera in this extreme position. See more in the video.
 


 
The final 21x27cm Große Platte – I keep again one plate and the second one is for sale here: Web Store :
 

 

 
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Used Tools:
Hensel INTEGRA 1000 PLUS , 12″ Reflector EH, Grid for that
 


 
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International Distribution: https://hensel.eu/en/locations/
 

 

Friday, March 30th, 2018

Wet Plate Experiment

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In dem folgenden Video findet ihr das Making-of zu einem Nassplattenportrait mit Julia.
Diesmal zeige ich euch kein Ergebnis dazu, da zuerst der französische Fotograf Mathieu Stern
aus dieser digitalen Version in Photoshop eine Nassplattenversion zaubern wird.

 


 

Ich freue mich schon sehr auf das Ergebnis, dass er in einem Video präsentieren wird. Danach werden wir die digitale und die analoge Nassplattenversion miteinander vergleichen und darüber diskutieren. Es wird spannend 🙂
 


 

 

Meine kommenden Workshops: NassplattenWorkshop
 
Ich mache auch Workshops auf Anfrage ab einer Person, dafür schreibt mir bitte einfach hier eine Nachricht: Hier klicken
 
Nassplatten Webshop findet ihrhier
 
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English Version
 
 

This video is an experiment with Mathieu Stern, a photographer from Paris. Most of you guys know him as the weird lens guy :). In the following video you will find the making-of with the beautiful model Julia, but not the result. I only will show the digital version and Mathieu will do his Photoshop magic to make it look like and wet plate picture. We will compare and discuss the result with the original wet plate on his YouTube channel. I’m looking forward to that – it will be fun 🙂
Here is the digital version:
 

 
And the making of video
 

 

 
Upcoming workshops: click here
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Plates for sale here

 
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Thursday, March 15th, 2018

I used two cameras and lots of light for this macro shot

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Ein Macro auf Kollodium-Nassplatte zu fotografieren, hat mich schon seit längerer Zeit beschäftigt. Da langsam der Frühling vor der Tür steht, gibt es schon Schneeglöckchen in meinem Garten. Genau dieses kleine Gewächs habe ich mir vor meine Holzkamera gestellt.
Damit der Hintergrund interessanter wird, habe ich dafür zerknüllte Alufolie ausgewählt. Diese vielen Reflexionen ergeben einen wunderschönen Bokeh-Hintergrund. Damit ich das Schneeglöckchen füllend auf die 18x24cm Platte bekomme, habe ich einfach zwei Kameras miteinander verbunden. Somit bekomme ich genug „Auszug“ um diesen Vergrößerungsmaßstab zu bekommen.
 
Large format cameras
 
Dabei ist natürlich auch noch zu bedenken, je weiter die Platte vom Objektiv entfernt ist, desto mehr Licht wird benötigt. In meinem Fall löste ich meine Blitze mit 7000W zwei mal aus.(Die Platten haben eine ASA Empfindlichkeit von ca. 0,5)

Ein Vergleich, damit die Dimensionen hier ein wenig besser zur Geltung kommen.
Diese Grafik zeigt die aktuelle Platte und die Platte vom Steampunk Shooting im Vergleich zu einem Vollformatsensor einer modernen DSLR.
 

 
Und hier nochmal mit dem Bild als overlay:
 

 
Ich hoffe, mit diesen Grafiken ist der Vergrößerungsmaßstab besser zu verstehen.
 
Eine weitere interessante Geschichte ist die Darstellung der Grüntöne auf der Platte. Ich erwartete mir, dass die grünen Teile der Pflanze heller auf der Platte erscheinen. Aber das Ergebnis war fast schwarz. Bedeutet also, dass diese Teile wenig des blauen Lichtspektrums reflektieren.
 
Diese Platte steht hier zum Verkauf.

Mehr Infos findet ihr im Video.
 

 
Meine kommenden Workshops: NassplattenWorkshop
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Benutzte Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand , Hensel Integra 1000 Plus Kompaktblitz, 12″ Reflektor EH, Wabenset dazu
 
Vertrieb Österreich: http://www.pro-digital.at
Vertrieb Deutschland: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
Vertrieb International: https://hensel.eu/en/locations/
 
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English Version
 
Wouldn’t it be awesome to do a macro shot on a wet plate camera? This was what I was thinking for some time. Spring is slowly on it’s way and snowdrops are blooming in my garden. That was how I found my subject for the shooting. For the background I grumbled up some aluminum foil to get nice out of focus highlights. Short, I created a nice Bokeh with that. To get the snowdrop on a full 18x24cm plate I had to extend my wooden camera to the maximum and add my second camera full extended to my first cameras backside. With that I got enough distance to get the magnification I wanted.
 
Large format cameras
 
You have to consider that, the farer you are away from the lens with the plate, the more light you need. That was the reason I fired twice with 7000 Watt on the poor little flower 🙂
The ISO sensitivity of the plates is around 0.5.
 
I want to show you a comparison, so you get an idea what it means to magnify an image to that plate size. It’s like you have a giant sensor:
 

 
Here the same again with the wet plate as an overlay
 

 
The next interesting thing is the outcome of the green color shades on the plate. They came out pretty dark. That means that they don’t reflect much UV light.
 
This plate is here for sale. This is a one out of two -so only one plate to buy – I keep the other one 🙂
 
Find much more in the video.

 
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Used Tools:
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Distribution Austria: http://www.pro-digital.at
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International Distribution: https://hensel.eu/en/locations/
 

 

Thursday, February 15th, 2018

Shooting wet plates handheld – yes it is possible and I did it Steampunk style! – my 4-months long journey on video

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Ich hatte schon lange die Idee Nassplatten aus der Hand zu fotografieren, doch dauerte die Umsetzung dafür sehr lange. Meine 4 Monate lange Reise vom Kauf, über die Renovierung bis zum Shooting könnt ihr euch in diesem Video ansehen. Auch wenn ich nur auf kleine Platten fotografiert habe, benötiget ich doch die 6000 bis 7000 Watt meiner Hensel-Blitze, da ich eine Softbox mit Wabe benutzte. Endlich kann ich kreativer bei einem Nassplattenshooting arbeiten (Doppelbelichtung zb). Das Steampunk Thema passt hier sehr gut mit der Mischung aus der fast 100 Jahre alten Kamera und den neuen Teilen zusammen. Viel Spaß beim Video und den Fotos!
 
Meine kommenden Workshops: NassplattenWorkshop
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Benutzte Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand , Hensel Integra 1000 Plus Kompaktblitz, 12″ Reflektor EH, Wabenset dazu
 
Vertrieb Österreich: http://www.pro-digital.at
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English Version
 
The idea for that was born pretty early but it took me a very long time to make it.
In the video you can watch my journey from buying to renovating and finishing the nearly 100 year old camera. After that you can enjoy the behind the scenes of the wet plate collodion shooting. Even these are small plates, I had to use sometimes 6000-7000 Wats of Hensel strobe power to get enough light thru the grided softbox. Finally I can be more creative during a wet plate shoot (double exposure for example) The mixture of new and old materials during the renovation fits really good to the Steampunk themed shoot. Enjoy the video and the gallery.
 
Upcomming workshops: click here
For individual Workshup starting with one person, please contact me here
 

 

Used Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand,Hensel Integra 1000 Plus, 12″ Reflector EH, Grid for that
 
Distribution Austria: http://www.pro-digital.at
Distribution Germany: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
International Distribution: https://hensel.eu/en/locations/
 

If you guys want to experience yourself how a tintype is made and own a one of a kind wet plate, please contact me via my website http://zeitreise.jetzt
 

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Friday, November 17th, 2017

Nassplattenworkshop (wet plate workshop) in Český Krumlov – Coming home part II

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Mein letzter blog Artikel über das Museum Fotoatelier Seidel hatten den Titel Coming Home – da meine Kamera wieder in das Fotostudio des Herrn Seidel über mich zurückgefunden hatte. Diesmal war es unser 4. Besuch und mein dritter Kollodium Nassplatten Workshop im Museum. Deshalb ist es jetzt wirklich eine Art „Nachhausekommen“ in dieses wunderschöne und einzigartige historische Museum. Durch die nette Zusammenarbeit mit dem Museum (Danke an Martin und seine Kolleginnen) fühlen wir uns jetzt dort wirklich schon ein wenig wie zuhause.
 

 

 
Ich habe schon einen Tag vor dem Workshop ein paar Platten erstellt – mehr dazu findet ihr in diesem Posting (samt zwei Videos)
making-of-and-video-workshop-of-ultra-large-format-wet-plates
 

 
Der Workshop:
 
Ich bin immer wieder von der Vielfalt der Menschen fasziniert. Ich kann mich noch an einen meiner ersten Workshops erinnern, da dachte ich mir, dass bei so einen Workshop nur Fotografen teilnehmen werden. Weit gefehlt, da habe ich mich wirklich sehr geirrt. Von einem Buchautor, über Rauchfangkehrer und Bienenzüchter bis zu Fotografen und Hausfrauen waren immer wieder sehr vielfältige Teilnehmer dabei. Das Schöne an der Nassplattenfotografie ist, dass man eigentlich keine Vorkenntnisse benötigt um an meinem Workshop teilzunehmen. Eine alte Holzkamera hat nur sehr wenige Möglichkeiten und kompliziert ist sie auch auf keinen Fall. Der Rest ist Handarbeit und dazu benötigt man am allerwenigsten das Wissen eines Fotografen.
Deshalb freue ich mich schon immer wieder aufs Neue meine Teilnehmer kennen zu lernen. Auch diesmal waren wieder tolle und sehr interessante Menschen dabei. Und wer weiß, vielleicht stelle ich wie beim letzten Mal wieder später eine/n davon auf meinem Blog vor.
 

 

 
Mir hat es wirklich riesig Spaß gemacht mit euch zusammen zu arbeiten. Eure Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen, jede Platte ist ein einzigartiges Kunstwerk geworden. Was mir wichtig ist, haben wir auch gemeinsam geschafft – mit viel Spaß sind wunderschöne Portraits entstanden.
 

 

 

 
Diesmal war es auch das Erste Mal, dass ich mich beim und fürs Gruppenbild verkleidet habe 🙂
 

 

 
Hier eine Liste des verwendeten Equipments und ein Video vom Workshop.
Danke hier auch an Pro-digital und Hensel für die Unterstützung unseres Workshops!

 
Benutzte Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand 90, Hensel Expert D 1000 Kompaktblitz, 12″ Reflektor EH, Wabenset dazu
 
Vertrieb Österreich: http://www.pro-digital.at
Vertrieb Deutschland: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
Vertrieb International: https://hensel.eu/en/locations/
 
Tragt euch in meinen Newsletter: http://blog.markus-hofstaetter.at/Newsletter/ ein, um mehr davon zu sehen.

 
Wenn ihr selber so eine Entstehung miterleben und so ein absolutes Einzelstück besitzen wollt, dann kontaktiert mich über meine Webseite: http://zeitreise.jetzt
Ihr könnt auch Workshops bei mir machen, wenn ihr selbst eine Platte erstellen wollt.
 

 
Fotos

 
English Version

 

My recent blog article about the Museum Fotoatelier Seidel had the Subject “coming home” because my 100-year-old cameras are from there and with me, they found their way back there.
This time it was our 4th visit and my 3rd wet plate collodion workshop in the Museum. That’s the reason it feels like a real “coming home” in this wonderful historical Studio. Because of the great cooperation with the Museum (especially thanks to Martin and his colleagues) we feel even more “at home” there.
 

 
 

 
 

I did already some plates the day before the workshop – you can find more about that in this posting:
making-of-and-video-workshop-of-ultra-large-format-wet-plates
 

 
The Workshop:
 
I’m consistently overwhelmed with the variety of the people I meet during my workshops. I remember what I was thinking before my first workshop – for sure there will be only photographers there. I was so wrong. From a writer, a chimney sweep and beekeeper to photographers and housewives were always very interesting participants joining my workshops. The beauty of this historical process is that you don’t need any photography knowledge to join my workshops. We are working with a “dumb” 100-year-old wooden box (the camera) that is very easy to handle. The rest of it is just handcraft and you don’t need any knowledge about photography with that. That is the reason, I’m always looking forward meeting my participants. Also this time I was allowed to meet again wonderful and very interesting people. Maybe I will write again an article about one of them on my blog.
 

 


 
It was so much fun to work with you guys. Your results were impressive. Every plate by itself is an artwork. And most important for myself: with lots of fun we created wonderful portraits.
 

 

 

 
This time it was also the first time, that I was wearing historical cloth during the group shot.
 

 

 
Here is a list of the used equipment, a video, and photos from the shooting.
Thanks to Pro-digital and Hensel for supporting our Workshop!

If you guys want to experience yourself how a tintype is made and own a one of a kind wet plate, please contact me via my website http://zeitreise.jetzt
I do workshops too so you can build your own tintype.
 

Don’t forget to subscribe to my Newsletter: http://blog.markus-hofstaetter.at/Newsletter/
 
Used Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand 90, Hensel Expert D 1000 Kompaktblitz, 12″ Reflector EH, Grid for that
 
Distribution Austria: http://www.pro-digital.at
Distribution Germany: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
International Distribution: https://hensel.eu/en/locations/
 

 

 

 
Fotos