Archive for the 'Dallmeyer' Category

Friday, November 17th, 2017

Nassplattenworkshop (wet plate workshop) in Český Krumlov – Coming home part II

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Mein letzter blog Artikel über das Museum Fotoatelier Seidel hatten den Titel Coming Home – da meine Kamera wieder in das Fotostudio des Herrn Seidel über mich zurückgefunden hatte. Diesmal war es unser 4. Besuch und mein dritter Kollodium Nassplatten Workshop im Museum. Deshalb ist es jetzt wirklich eine Art „Nachhausekommen“ in dieses wunderschöne und einzigartige historische Museum. Durch die nette Zusammenarbeit mit dem Museum (Danke an Martin und seine Kolleginnen) fühlen wir uns jetzt dort wirklich schon ein wenig wie zuhause.
 

 

 
Ich habe schon einen Tag vor dem Workshop ein paar Platten erstellt – mehr dazu findet ihr in diesem Posting (samt zwei Videos)
making-of-and-video-workshop-of-ultra-large-format-wet-plates
 

 
Der Workshop:
 
Ich bin immer wieder von der Vielfalt der Menschen fasziniert. Ich kann mich noch an einen meiner ersten Workshops erinnern, da dachte ich mir, dass bei so einen Workshop nur Fotografen teilnehmen werden. Weit gefehlt, da habe ich mich wirklich sehr geirrt. Von einem Buchautor, über Rauchfangkehrer und Bienenzüchter bis zu Fotografen und Hausfrauen waren immer wieder sehr vielfältige Teilnehmer dabei. Das Schöne an der Nassplattenfotografie ist, dass man eigentlich keine Vorkenntnisse benötigt um an meinem Workshop teilzunehmen. Eine alte Holzkamera hat nur sehr wenige Möglichkeiten und kompliziert ist sie auch auf keinen Fall. Der Rest ist Handarbeit und dazu benötigt man am allerwenigsten das Wissen eines Fotografen.
Deshalb freue ich mich schon immer wieder aufs Neue meine Teilnehmer kennen zu lernen. Auch diesmal waren wieder tolle und sehr interessante Menschen dabei. Und wer weiß, vielleicht stelle ich wie beim letzten Mal wieder später eine/n davon auf meinem Blog vor.
 

 

 
Mir hat es wirklich riesig Spaß gemacht mit euch zusammen zu arbeiten. Eure Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen, jede Platte ist ein einzigartiges Kunstwerk geworden. Was mir wichtig ist, haben wir auch gemeinsam geschafft – mit viel Spaß sind wunderschöne Portraits entstanden.
 

 

 

 
Diesmal war es auch das Erste Mal, dass ich mich beim und fürs Gruppenbild verkleidet habe 🙂
 

 

 
Hier eine Liste des verwendeten Equipments und ein Video vom Workshop.
Danke hier auch an Pro-digital und Hensel für die Unterstützung unseres Workshops!

 
Benutzte Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand 90, Hensel Expert D 1000 Kompaktblitz, 12″ Reflektor EH, Wabenset dazu
 
Vertrieb Österreich: http://www.pro-digital.at
Vertrieb Deutschland: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
Vertrieb International: https://hensel.eu/en/locations/
 
Tragt euch in meinen Newsletter: http://blog.markus-hofstaetter.at/Newsletter/ ein, um mehr davon zu sehen.

 
Wenn ihr selber so eine Entstehung miterleben und so ein absolutes Einzelstück besitzen wollt, dann kontaktiert mich über meine Webseite: http://zeitreise.jetzt
Ihr könnt auch Workshops bei mir machen, wenn ihr selbst eine Platte erstellen wollt.
 

 
Fotos

 
English Version

 

My recent blog article about the Museum Fotoatelier Seidel had the Subject “coming home” because my 100-year-old cameras are from there and with me, they found their way back there.
This time it was our 4th visit and my 3rd wet plate collodion workshop in the Museum. That’s the reason it feels like a real “coming home” in this wonderful historical Studio. Because of the great cooperation with the Museum (especially thanks to Martin and his colleagues) we feel even more “at home” there.
 

 
 

 
 

I did already some plates the day before the workshop – you can find more about that in this posting:
making-of-and-video-workshop-of-ultra-large-format-wet-plates
 

 
The Workshop:
 
I’m consistently overwhelmed with the variety of the people I meet during my workshops. I remember what I was thinking before my first workshop – for sure there will be only photographers there. I was so wrong. From a writer, a chimney sweep and beekeeper to photographers and housewives were always very interesting participants joining my workshops. The beauty of this historical process is that you don’t need any photography knowledge to join my workshops. We are working with a “dumb” 100-year-old wooden box (the camera) that is very easy to handle. The rest of it is just handcraft and you don’t need any knowledge about photography with that. That is the reason, I’m always looking forward meeting my participants. Also this time I was allowed to meet again wonderful and very interesting people. Maybe I will write again an article about one of them on my blog.
 

 


 
It was so much fun to work with you guys. Your results were impressive. Every plate by itself is an artwork. And most important for myself: with lots of fun we created wonderful portraits.
 

 

 

 
This time it was also the first time, that I was wearing historical cloth during the group shot.
 

 

 
Here is a list of the used equipment, a video, and photos from the shooting.
Thanks to Pro-digital and Hensel for supporting our Workshop!

If you guys want to experience yourself how a tintype is made and own a one of a kind wet plate, please contact me via my website http://zeitreise.jetzt
I do workshops too so you can build your own tintype.
 

Don’t forget to subscribe to my Newsletter: http://blog.markus-hofstaetter.at/Newsletter/
 
Used Tools:
Stativ, Hensel Tria 6000 Generator, EH Pro 6000 Blitzkopf, Hensel Grand 90, Hensel Expert D 1000 Kompaktblitz, 12″ Reflector EH, Grid for that
 
Distribution Austria: http://www.pro-digital.at
Distribution Germany: https://hensel.eu/unser-aussendienst/
International Distribution: https://hensel.eu/en/locations/
 

 

 

 
Fotos

 

Tuesday, December 13th, 2016

Das beste Objektiv der Welt – the best lens in the world

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Heutzutage ist es nicht einfach, wenn man einfach nur ein neues Objektiv kaufen will.
Es gibt so viel Auswahl und jeder Hersteller schwört darauf, dass sein Objektiv das Beste ist.
Am Ende des Tages wollen alle aber nur das Eine – unser Geld.
 
Neue Objektive sind hochwertiger, schärfer, mit vielen Linsen und haben Antiflarebeschichtungen – um nur ein paar Argumente zu nennen.
 
DAS BRAUCHT DOCH KEINER!
Eine meiner über 100 Jahre alten Petzval Linsen ist so knackscharf, dass man mehr Poren auf einer Nassplatte sieht, als so manchem lieb ist. Und in diesem Ding sind gerade einmal zwei Gläser.
Hierbei reden wir von einem 100 Jahre alten Objektiv (das übrigens jetzt auch wieder für gutes Geld als neu verkauft wird https://shop.lomography.com/de/lenses)
Selbst auf Kickstarter finden sich immer wieder Hersteller, die ihre alten Objektive „neu“ erfinden.
Warum nicht gleich die alten Objektive weiterverwenden? Seht euch mal den Youtubekanal von Mathieu Stern an: https://www.youtube.com/channel/UCYX22a35sKhA0T6ee7uZfvg
Der verwendet um ganz kleines Geld (unter 50 Euro) sehr coole Objektive, die sich qualitativ hinter neuen Objektiven nicht verstecken müssen.
 
Natürlich übertreibe ich hier ein wenig. Aber ich will euch nur klar machen, dass man auch schon früher gewusst hat, wie man gute Objektive baut.
 

Mein Canon 35mm 1.4 (erste Version) gibt es seit 1998.
Warum ich mich trotzdem für diesen alten Knochen entschieden habe, will ich euch kurz erklären:
 
Canon 35mm 1.4 II
Es gibt seit Kurzem die Version 2 dieses Objektivs – Kostenpunkt: um die 2000€.
Ein wirklich tolles Objektiv, das Ken Rockwell als das schärfste 35mm Objektiv bezeichnet: http://kenrockwell.com/canon/lenses/35mm-f14.htm
Wie ihr auch auf seiner Seite nachlesen könnt, ist es nicht so hochwertig gebaut wie die „alte“ Version und hat auch nicht so ein schönes Bokeh (ist ein in der Fotografie verwendeter Begriff für die Qualität eines Unschärfebereichs – wikipedia) wie die alte Version.
Meiner Ansicht nach ist auf meiner Canon 5D MKIII zu wenig Schärfeunterschied zu sehen, als dass sich 1200 Euro Aufpreis für die Version 2 auszahlen würden.
 
Canon 35mm 2.0 IS
Eine Alternative für mich, wäre auch noch das Canon 35mm 2.0 IS gewesen. Man verliert hier eine Blende, dafür gibt es einen Bildstabilisator. Und es ist auch um einiges leichter. Ich habe es mir für einen Kundenauftrag ausgeborgt und war sehr angetan davon. Abgeneigt war ich deshalb, da es keine L Linse ist (L bezeichnet die Pro Linie von Canon) und sicher nicht so lange hält (Bei der Arbeit gehe ich nicht immer besonders sorgsam mit meinem Werkzeug um, da ich ja arbeiten und nicht Museumsstücke herumtragen will)
 

Sigma, Tamron und Konsorten
Das Sigma 35 1.4 Art wird von jeder Seite her gelobt. Ich selbst hatte es für einen Kundenauftrag und war sehr begeistert. Tolle Haptik und superscharf. Leider hilft all das nicht. Warum?
Sigma (und alle anderen Hersteller) bekommt von Canon keine Info wie der Autofocus funktioniert.
Also müssen sie reverse engineering betreiben und sozusagen rekonstruieren wie denn so ein Autofocus funktionieren könnte. Damit handelt sich Sigma manchmal Probleme ein – so wie jetzt gerade der manuelle Fokus bei manchen Objektiven nicht so richtig tut wie er soll auf einer Canon 5D MKIV. Deshalb gibt es seit Kurzem von Sigma ein USB Dock, an das man die Objektive anpassen und updaten kann, sollte der Autofocus nicht mit der eigenen Kamera funktionieren. Oder man schickt die Kamera und das Objektiv zu Sigma und die machen das. In meinem Fall wären das 3 Kameras.
Ich selber habe ein 50mm Sigma, das leider nur an zwei Kameras funktioniert. Keiner konnte mir bis jetzt dabei weiterhelfen (weder Sigma noch Canon). Nicht so schlimm, da es an meiner Hauptkamera gut funktioniert.
Wenn man nur eine Kamera besitzt und Sigma (Sigma steht hier für alle nicht Canon Hersteller, wie Tamron und Co.) hat, das gut funktioniert, wäre das doch ein super Deal.
JEIN – Mein ganzes Equipment ist zum Neupreis versichert und als die Frontlinse des Sigmas locker war (sicher durch meine eigene Schuld), brachte ich es zum Sigma Service – der KV dauerte eine Woche – die Reparatur länger – Ersatz oder Leihgeräte -> Fehlanzeige. Ich hab mir dann zwischenzeitlich ein günstiges 50mm 1.8 STM von Canon gekauft – Das funktioniert auf allen Kameras einwandfrei und ist überraschend scharf. Klare Empfehlung von mir!
Wenn ihr also nur eine Kamera besitzt und genügend Zeit habt (solltet ihr mal ein Problem mit der Linse haben) -> dann greift zu. Als Berufsfotograf kann ich das nicht.
 
Mein Canon 35mm 1.4 hat gebraucht vom Fachhändler inklusive Garantie 750 Euro gekostet – immer noch viel Geld – aber es wird mir auch Geld einbringen und lange halten und ich muß mir in Zukunft keine Sorgen machen.
 
DAS BESTE OBJEKTIV
 
Nicht alles was neu ist, ist besser – eine alte Linse mit Adapter kann ganz viel Spaß machen und kostet nur einen Pappenstiel. Gebrauchte Objektive sind immer eine gute Option (mein Canon 135 2.0 habe ich auch so gekauft und liebe es – viele meiner Portraits sind damit entstanden). Das beste Objektiv der Welt gibt es in mehrfacher Ausführung seit vielen Jahren, ob ihr das neueste beste Objektiv der Welt benötigt, müsst ihr für euch selbst entscheiden – ich bezweifle es in vielen Fällen.
 
Hier noch zwei Fotos in hoher Auflösung von meinem Canon 35mm 1.4 – sieht doch ganz gut aus für ein fast 30 Jahre altes Objektiv.
 
Mehr meiner Fotos findet ihr hier unter http://www.markus-hofstaetter.at
 

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English Version
 

It’s not easy today to just buy a new lens. There are so many choices available and every manufacturer wants to make you feel, he’s the only one who produces the best product.
At the end of the day everybody just wants the best of you – your money.
 
New lenses are high end, sharper, have lots of glass inside and do have anti flare coatings – just to name a few arguments.
 
NOBODY NEEDS THAT!!!
One of my 100 years old Petzval lenses is so tick sharp, that you see much more details on the skin as people would like. And this lens has just two parts of glass in it.
I’m talking here about a more than 100 years old lens (by the way, you can buy this now new again for your favorite digital camera https://shop.lomography.com/de/lenses – yes it costs as much as other new lenses). Even on kickstarter you find old-school manufactures that reinvent their old lenses for new cameras.
My question there is, why don’t you buy an old lens for the beginning and use it on your camera with an adapter? Have a look at Mathieu Stern’s Youtube Chanel : https://www.youtube.com/channel/UCYX22a35sKhA0T6ee7uZfvg. He uses old lenses for small budgets on new digital cameras – as you can see, they are really sharp and don’t have to hide behind new ones.
 
Of course I put things to extremes here, but I want to show you, that back then they also knew how to build good lenses.
 
My Canon 35mm 1.4 (fist version) exists since 1998 on the market.
Why I still decided to go for that old fart? Let me show you:
 
Canon 35mm 1.4 II
The new version costs about 2000€. What a great lens that is, even Ken Rockwell wrote that this is the sharpest 35mm that exists. http://kenrockwell.com/canon/lenses/35mm-f14.htm
But you can also read there, that the new version is not build as well as the old one and it has also not an as pleasing bokeh (aesthetic quality of the blur produced in the out-of-focus parts of an image produced by a lens – from wikipedia) as the old version.
And from my point of view, you cannot see much difference in sharpness on my 5D MKIII that makes sense to buy a lens that costs 1200€ more.
 
Canon 35mm 2.0 IS
I was also considering the Canon 35mm 2.0 IS for a while, because I used it during a customer shoot.
A really sharp lens with image stabilization – yes you lose one stop – but you get IS for that and a lighter lens to carry. I didn’t buy it, because it is not an L lens and that means for me, that it will not last long enough. (I often don’t take so much care about my tools during work– because I want to focus on taking good photographs and don’t want to worry that something could break)
 
Sigma, Tamron and others
The Sigma 35mm 1.4 Art is a wonderful lens. I used it for an event once and loved the outcome a lot. It’s so sharp, the autofocus is fast and it feels solid. But that’s only one side of the coin. Sigma (and all the other manufactures) are not getting any information about the Canon autofocus system. So they do reverse engineering on how a Canon autofocus could work. With that you get problems sometimes – like now some of the Sigma lenses have manual focus problems on a Canon 5D MKIV. That’s the reason you can buy an USB dock, to fine tune the autofocus or update your lens. You can also send your lens and your camera to Sigma to do an adjustment. I would have to send in three cameras…
My Sigma 50mm 1.4 lens only works on two cameras, until now nobody was able to help me to resolve this issue. Anyway it works well on my main camera and so I’m not putting more time into that issue.
That would mean, if you have only one camera and a Sigma Lens (sorry to write all the time about Sigma, I mean all other manufactures) everything is more than fine.
Yes and no: The front element on my Sigma 50mm 1.4 was lose (my own fault), so I brought it to Sigma and waited for a quote – I waited about a week and the repair took even longer. This would not bother me, when I would be able to get another lens for rent – I would have gladly paid for that. But they don’t offer a replacement during a repair.. So I bought a cheap Canon 50mm 1.8 stm meanwhile, to have a working 50mm lens in my bag (this lens is surprisingly sharp and works very well on all cameras and all that for under 100 Euros).
That means, if you have only one camera and you have time (if you need a repair) -> buy the Sigma lenses – they are really great for their value. As a pro I can’t do that.
 
I bought my used Canon 35mm 1.4 from a shop for 750€. It looked like new and I got warranty on it.
Still a lot of money, but it will also bring me money and I don’t have to be worried in the future about anything.
 
THE BEST LENS
 
Because it’s new, It does not have to be the better choice. An old lens with an adapter can be lots of fun and fits in everyone’s budget. Used lenses are always worth a thought (I got also my Canon 135mm 2.0 used and love it ever since – lots of my portraits came out of that lens).
The best lens in the world exists since many years and you get it in all different versions. You have to decide by yourself, if you need the newest best lens. I doubt it in the most cases.
 
Above you can see two HiRes shots with my Canon 35mm 1.4 – not bad for a nearly 30 year old lens, right?
 
More about my work: http://www.markus-hofstaetter.at
 
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Friday, October 7th, 2016

Austellung – Exhibition

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Am 15. und 16. Oktober werde ich die unveröffentlichten Kollodium-Nassplatten Fotos aus dem Generationenprojekt (eine Doku über mein Projekt und die 160 Jahre alte Fototechnik gab es im TV: https://www.youtube.com/watch?v=D59BxyvPj1w&feature=youtu.be) im Haus der Generationen ausstellen.
 
Eine dieser komplett per Hand hergestellten Bilder wird in der Größe von 100x130cm zu bewundern sein.
 
Zusätzlich gibt es am Sonntag ein Gewinnspiel inklusive Livevorstellung der Nassplattenfotografie. Ihr könnt euer eigenes Nassplattenportrait gewinnen, handgefertigt durch mich und gemacht auf einer über 100 Jahre alten Kamera mit 150 Jahre alten Objektiven.
 
Wann: 15.(14-20 Uhr) und 16. (13.17 Uhr) Oktober 2016
Wo: Haus der Generationen, 3426 Muckendorf, Landstraße 8
 
Ich freue mich auf Euer Kommen,
Markus
 
PS: Bitte diese Einladung teilen.
 

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English Version
On the 15th and 16th of October I will show my unpublished collodion wet plates from my generations project (You can see a TV documentary about my work here https://www.youtube.com/watch?v=D59BxyvPj1w&feature=youtu.be) im “Haus der Generationen”
 
There will be also a huge print in the size of 100cm by 130cm of a wet plate.
 
Additionally I will do a wet plate live on Sunday. You can win a personal portrait on a wet plate on Sunday – this I will do live there.
 
When: 15th (2-8pm) und 16th (1-5pm) October 2016
Where: Haus der Generationen, 3426 Muckendorf, Landstraße 8 – Austria
 
I’m looking forward seeing you therem
Markus
 
PS: feel free to share this invitation.

 

Monday, September 19th, 2016

Was man mit Geld nicht kaufen kann

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Es gibt Momente im Leben die „unbezahlbar“ sind.
Einen dieser Momente hatte ich, als letzte Woche ein Paket im Postkasten lag.
Adressiert an mich -> handgeschriebenes Etikette.
Neugierig öffnete ich den Karton und war mehr als überrascht.
Ich hielt einen handgeschriebenen Brief und ein Buch in Händen.
Ein Herr aus Deutschland mit über 80 Jahren schrieb mir voller Freude und Lob einen Brief, weil er den Artikel über meine Arbeit in der Photopresse gelesen hat. Hier ein kleiner Auszug:
 
„der Bericht von Ihnen und über Sie im Septemberheft der Photopresse war für mich eine freudige Überraschung. Zum Wiederbeleben einer historischen Fototechnik des 19. Jahrhunderts gehören Neugier, Mut, Geduld, viel Fleiß und auch das Ertragen anfänglicher Enttäuschungen. Dass sie dieser Erschwernisse erfolgreich überwunden haben, sieht man an den Ergebnissen ihrer Arbeit. Dazu gratuliere ich Ihnen zu und wünsche ihnen viel Erfolg bei den geplanten Generationen – Bildern und Landschaftsaufnahmen“
 
Dazu das Buch „ein Gramm Licht“, wo auch seine Bilder zu bewundern sind.
 

Außerdem stellte er mir noch eine technische Frage, die ich asap beantworten werde.
Es ist für mich schon etwas ganz besonderes, wenn man mit der eigenen Arbeit andere dazu bewegt so einen Brief zu schreiben.
Ich werde öfters auf meine Arbeit angesprochen, bekomme Emails oder SMS. Auch beim letzten Kundenshooting, schwärmte mein Auftraggeber von meiner Arbeit.
Über jede dieser Rückmeldungen freue ich mich immer sehr.
Es ist einfach ein wunderschönes Gefühl, wenn man mit seiner Arbeit andere eine Freude bereiten kann.
 
Ein handgeschriebener Brief hat für mich in dieser schnelllebigen Zeit nochmal mehr Bedeutung. Da man sich Zeit nehmen muss ihn zu schreiben und ihn dann noch zur Post bringt. Das geht nicht so einfach zwischendurch.
Außerdem passt ein „analog“ geschriebener Brief zu meiner analogen künstlerischen Arbeit.
 
Es ist jetzt schon ein paar Tage her, aber ich grinse immer noch.
 
Mehr über Nassplattenfotografie unter http://zeitreise.jetzt
 
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English Version
 
There are priceless moments in life.
I had one of them last week when I received a package in my mailbox.
After I opened it, I was very surprised. I held a handwritten letter (two pages) and a book in my hands.
A over 80 year old gentleman from Germany wrote me a letter, because he read the article about me in the PhotoPresse magazine. His words were full of happiness and excitement about my work.
Here a small extract (translated from German):
 
“The article about you in the September issue of Photopresse was a joyous surprise for me. It needs a lot of curiosity, guts, patience, diligence and also the ability to bear initial disappointments, to revitalize this historical photography technic of the 19th century. One can see from the outcome of your work that you managed to overcome the difficulties successfully. For that I want to congratulate you and want to wish you good luck with you generations project – pictures and landscaps”
 
With his letter, he sent me also the book “ein Gramm Licht (one gram of light)”, where I could admire his work too.
 
Furthermore, he asked me a technical question, that I will answer asap.
To inspire somebody with my work, to write a handwritten letter is very special to me.
I get frequently positive feedback to my work, sometimes in person, sometimes via email or text message. At the last shooting the customer told me that he is adoring my work. I’m so happy about all this feedback. If I can make somebody happy with my work, that’s the best feeling ever.
 
In our fast moving time, a hand written letter is even more special. You have to take your time to write everything down on paper and bring it to the post office. You can’t do that in-between. Besides that, an analog written letter fits perfect to my analog artwork.
 
It’s already some days ago, but I’m still smiling.
 
More about my wetplates: http://zeitreise.jetzt
 
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Monday, June 20th, 2016

Größer als ein Auto: Weltgrößte Nassplattenkamera – World Largest Wet Plate Camera

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Weltgrößte Nassplattenkamera
Plattengröße über 2 Meter
2000mm Objektiv
Shootings auch gerne vor Ort – bitte rechtzeitig voranmelden, damit ich einen Sattelschlepper mieten kann 🙂
 
Mehr über Nassplattenfotografie unter http://zeitreise.jetzt
 
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Nassplattenfotografie-ganz-gross_1_(Markus_Hofstaetter)
 
Nassplattenfotografie-ganz-gross_4_(Markus_Hofstaetter)
 
Nassplattenfotografie-ganz-gross_3_(Markus_Hofstaetter)
 
Nassplattenfotografie-ganz-gross_2_(Markus_Hofstaetter)
 
English Version
 
World largest wet plate camera
plate size above Meter
2000mm petzval lens
Please book in advance for on location shootings, because I have to rent a semi trailer truck 🙂
 

More about wet plates: http://zeitreise.jetzt
 
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Monday, June 6th, 2016

Erste Portrait mit einem 150 Jahre altem Objektiv und Besuch von der Fotografeninnung

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Herr Dr. Thomas Sauer von der Landesinnungs der Berufsfotografen war auf einen Besuch bei mir. Die Gelegenheit nutzen wir um ein Portrait auf Nassplatte entstehen zu lassen. Das Petzvalobjektiv, dass ich dazu verwendet habe, ist gut 150 Jahre alt und produziert einen eigenen Bildcharakter.
Es ist sehr schön zu sehen, dass in unserer modernen Zeit, auch fast vergessene Techniken wieder Anklang finden.
 
Ein Foto, gemacht auf einer 100 Jahre alten Kamera mit einer 160 Jahren alten Technik.Nassplattenfotografie – wet plate – ganz ohne digitale Technik, analog, der „Film“ wird per Hand beschichtet und in mehreren Schritten verarbeitet. Mehr darüber (auch Videos) hier: http://zeitreise.jetzt/
 

Plattengröße: 18x24cm
Kamera: Unbekannter Hersteller um 1900
Objektiv: Dallmeyer Petzval 210mm F3
 

 


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wet plate camera - nassplatten kamera

 


English version:
 
Mr. Dr. Thomas Sauer from the professional association of photography in our state visited my studio to get his tintype taken. The petzval lens I was using is very old (about 150 years) and makes a very unique image style. It’s nice to see that old technique get attention in our digital age.
 

A photo, done on a 100 year old camera with an 160 year old technique.
Wet plate photography – without any use of digital workflow – analog – the “film” is poured by hand on the plate and processed afterwards in many steps. Find more about it here (inclusive videos) http://zeitreise.jetzt/
 

Plate: 18x24cm Alumitype
Camera: about 100year old wooden Reisekamera
Lens: Dallmeyer Petzval 210mm F3

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Friday, June 3rd, 2016

Petzval Objektiv für erste Tests

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Erste Tests mit einem neuen Objektiv, es deckt Platten in einer Größe bis zu 18x23cm ab.
Wie ihr erkennen könnt, hat diese Linse eine sehr interessante hintergrundunschärfe.
 
Ein Foto, gemacht auf einer 100 Jahre alten Kamera mit einer 160 Jahren alten Technik.Nassplattenfotografie – wet plate – ganz ohne digitale Technik, analog, der „Film“ wird per Hand beschichtet und in mehreren Schritten verarbeitet. Mehr darüber (auch Videos) hier: http://zeitreise.jetzt/
 

Plattengröße: 18x24cm
Kamera: Unbekannter Hersteller um 1900
Objektiv: Dallmeyer Petzval 210mm F3
 

 


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wet plate camera - nassplatten kamera

 


English version:
 
First tests with a new lens, the lens covers plates with 18x23cm and you get an interesting back ground blure (swirl)
 

A photo, done on a 100 year old camera with an 160 year old technique.
Wet plate photography – without any use of digital workflow – analog – the “film” is poured by hand on the plate and processed afterwards in many steps. Find more about it here (inclusive videos) http://zeitreise.jetzt/
 

Plate: 18x24cm Alumitype
Camera: about 100year old wooden Reisekamera
Lens: Dallmeyer Petzval 210mm F3

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