Archive for the 'Interviews' Category

Wednesday, May 31st, 2017

Fotobetrieb in der 5. Generation

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In diesen Blog berichte ich Großteiles über meine eigene Arbeit, diesmal ist das anders.
Wie viele von euch sicher schon gelesen haben, habe ich einen Workshop in Krumau gehalten.
Hier der Link zum Artikel:
http://blog.markus-hofstaetter.at/2017/05/coming-home-nassplattenworkshop/
Bei diesen Workshop habe ich wieder viele tolle Menschen kennenlernen dürfen. Über eine will ich gerne etwas mehr erzählen.
 
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Christiane hat 6 Stunden Fahrt von Berlin auf sich genommen um bei meinem Workshop teilzunehmen. Hier ein Bild, mit den Bildern  🙂
 
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Was mich sehr berührt und begeistert hat, ist die Tatsache, dass Christiane schon in der 5. Generation als Fotografin arbeitet. Nehmt euch nochmal einen Moment Zeit und denkt darüber nach. In der FÜNFTEN Generation!!! Das ist heutzutage selten. In unserer schnelllebigen Zeit ist es schon sehr selten, wenn jemand sein Leben lang den selben Job macht – gar nicht zu reden von 5 Generationen. Hier eine kleine Übersicht:
 
Familientradition seit 1895 klein
 
Und die Qualität ihrer Arbeit kann sich sehen lassen – tolle, frische, zeitgemäße Portraits, Familienfotos und Reportagen könnt ihr auf ihrer Webseite finden: http://emma-das-fotostudio.de/
 
Sollte ihr in Berlin ein Fotostudio suchen, dann schaut bei Ihr vorbei:
 
Emma Das Foto Studio
Bernauer Str. 21
16515 Oranienburg
 
Was mich noch mehr freut, ist das letzte Mail, dass ich von Christiane bekommen habe. Denn seit meinem Workshop, hat sie wieder Lust auf Handarbeit bekommen und überlegt jetzt wieder die Dunkelkammer wiederzubeleben.
Wenn ich mit meinen Workshops andere inspirieren kann, dann ist das doppelt schön für mich.
 
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Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben 😉
 
Wenn ihr selber so eine Entstehung miterleben und so ein absolutes Einzelstück besitzen wollt, dann kontaktiert mich über meine Webseite: http://zeitreise.jetzt
Ihr könnt auch Workshops bei mir machen, wenn ihr selbst eine Platte erstellen wollt.
 
 
Tragt euch in meinen Newsletter: http://blog.markus-hofstaetter.at/Newsletter/ ein, um mehr davon zu sehen.
 
English Version
 
You guys know that I mostly write about my work in this blog. But this time, this is different.
Many of you already read about my workshop in Czech Republic.
Here the link to the article:
http://blog.markus-hofstaetter.at/2017/05/coming-home-nassplattenworkshop/
I enjoyed to meet so many great people there. About one of them I want to write a little more today.
 
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Christiane drove 6 hours to be able to attend to my workshop. Here you see a picture with two tintypes we made together in the group.
 
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What really touched me is the fact, that Christiane is the 5th generation photographer in her family.
Hold on for a moment and think about it again: in the 5th generation!!!
Nowadays its very seldom that somebody works in the company until he retires. Now think about 5 generations. Check out the Overview from her family business:
 
Familientradition seit 1895 klein
 
I love the work her Studio is doing, very nice and refreshing work. Check it out for yourself here: http://emma-das-fotostudio.de/

 
If you looking for a photo session in Berlin, be sure to check her Studio:
 
Emma Das Foto Studio
Bernauer Str. 21
16515 Oranienburg
 
The next thing that makes me happy is the last email I got from her.
After attending my workshop, she got excited about analog photography again and is thinking about to deliver handmade photographs again to her customers.
It such a great feeling, to inspire others with my workshop.
 
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Good luck with everything!
 
If you guys want to experience yourself how a tintype is made and own a one of a kind wet plate, please contact me via my website http://zeitreise.jetzt
I do workshops too so you can build your own tintype.
 

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Saturday, May 13th, 2017

6000W light meets Harley Davidson and a 12×16 inch Wetplate

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Wie immer fängt alles im Kleinen an:
 
Leo sprach mich im Vorbeigehen auf meine Nassplattenfotografie an. Er erzählte mir, dass er in Kürze eine neue Harley bekommen wird und diese soll ich mit meiner 100 Jährigen Kamera auf einer Kollodiumnassplatte ablichten. Cool, dachte ich mir und freute mich schon auf das Shooting. Wir hatten noch keinen richtigen Zeitplan, aber es sollte geschehen.
 
Einige Wochen später bekam ich einen Anruf vom ORF, bezüglich einer Dokumentation über meine Arbeit. Ich musste natürlich nicht mehr lange überlegen welches Motiv in Frage kommt.
 
Kurz bei Leo nachgefragt – er war dabei.
 
Locationsuche war jetzt der nächste Plan – Nachbars Hallentore boten sich dafür hervorragend an – nach dem OK vom Nachbarn, ging ich gleich in die Planung.
 
Shooting Tag
 
Ich erstellte meine Chemie kurz vor dem Shooting und testete alles. Damit ich die Belichtungszeit so kurz wie möglich halten konnte, plante ich meinen Hensel Generator samt Blitzkopf mit ein. Als dann der Tag kam, fing es leider früh morgens zum Regnen an. Leo kam schon vor dem ORF Team und wir scherzten schon ein wenig, dass wir heute im Regen stehen (Was natürlich nicht möglich ist mit meiner 100 jährigen Kamera und 6000W Blitz).
Um 13:00 sollte alles starten, ab 12 wurde der Regen deutlich weniger und hörte dann auf.
Somit stand dem Nassplattenshooting nichts mehr im Wege.
 
Das Shooting
 
Nachdem wir alles durchgegangen sind, haben wir die Harley positioniert. Dann baute ich den Blitz und die Kamera auf – beides hat schon ordentlich an Gewicht und erfordert ein Maß an Kraft um es bewegen zu können. Jetzt gab ich Leo noch Anweisungen bezüglich Haltung und Positionierung. Und schoss das erste digitale Bild um die Komposition vorab beurteilen zu können.
 
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Harley Davidson Digital
 
Jetzt kam ein Belichtungstest für die Nassplatten an die Reihe. Dazu verwendete ich die selbe Kamera, belichtete aber nur eine 10×12 cm große Platte. Die Platte war ein wenig zu hell, also blendete ich von 5 auf ca 7 ab.
 
 
Jetzt ging es mit der Beschichtung der großen Platte los. Natürlich etwas aufgeregter, da alles von einem professionellen Kameramann mitdokumentiert wurde. Eigentlich sollte ich es ja schon gewohnt sein, da ich schon zum dritten Mal dabei gefilmt wurde, aber eine 30x40cm große Platte per Hand zu beschichten wird nicht so schnell zur Routine. Die Beschichtung gelang mir richtig gut, danach begab sich die Platte ins Silbernitratbad und verweilte dort für 3 Minuten. In der Zwischenzeit lief ich nochmal zu Leo und der Harley um alles zu kontrollieren. Dann wieder zurück in die Dunkelkammer, jetzt holte ich die Platte aus dem Silberbad und reinigte die Rückseite, um sie dann in die Holzkassette zu packen. Mit der Holzkassette lief ich zu meiner Hundertjährigen und schob sie statt der Mattscheibe in die Kamera.
Kappe runter vom Objektiv, die 6000W Henselpower auf Leo loslassen und eine halbe Sekunde später die Kappe wieder verschließen. Die Kassette aus der Kamera raus und wieder schnell in die Dunkelkammer.
 
 
Hier wartete die nächste Herausforderung auf mich. Den Entwickler gleichmäßig auf alle Stellen per Hand auftragen. Das gelang mir dank einer neuen Technik sehr gut und ich konnte schon erkennen, dass das Bild gut geworden ist. Aber richtig weiß man das erst nach dem Fixieren.
 
 
Nach einem kurzen Waschgang der Platte, ging ich ins Freie wo Leo und das Fernsehteam schon auf mich warteten. Jetzt kam der Moment „where the Magic happens“. Die Platte in die Fixiererschale gelegt und schon startete der Prozess. Zuerst verschwand das Bild fast komplett und dann konnte man schön langsam sehen wie es wieder entsteht. Alle waren begeistert und ich bin stolz und happy über meine Arbeit.
 
Sendetermine und Onlinelink poste ich hier am Blog, sobald ich die Infos bekomme.
 

Wenn ihr selber so eine Entstehung miterleben und so ein absolutes Einzelstück besitzen wollt, dann kontaktiert mich über meine Webseite: http://zeitreise.jetzt
Ihr könnt auch Workshops bei mir machen, wenn ihr selbst eine Platte erstellen wollt.
 
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Verwendete Hardware:
 
Hensel Tria 6000 Generator
EH Pro 6000 Blitzkopf
Hensel Grand 90
 
Hier möchte ich auch noch das tolle Team vom ORF erwähnen, war sehr nett mit euch zusammen zu arbeiten!
 
Das Ergebnis:
 
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English Version

As always, everything starts small:
 
As I walked for lunch I met Leo and he talked with me about my tintype photography. He told me about his new Harley Davidson and that he wanted me to take his photo with the Harley. Of course, I should use my 100 year old Camera and capture the light on a collodion wet plate.
I just thought cool, let’s do it.
 
Some weeks later, I got a call from the Austrian television broadcaster ORF. I was very happy to learn, that they wanted to do a documentary about my work. As you can imagine, it wasn’t too hard for me to choose for a subject to be photographed.
 
I asked Leo if he is in – he said yes, so let’s do it.
 
Shooting Day
 
I prepared all the chemicals shortly before the shooting and tested everything. To get a very short exposure time, I planned to use my Hensel Tria 6000 generator with the strobe head.
On the shooting day it started raining in the morning. Leo arrived way before the ORF Team so we made fun of it that we would shoot during the rain- what actually would not be possible because of my 100 year old camera and the strobe. Scheduled start was 1pm and believe it or not, it stopped raining at noon. Wet Plate shooting here we come.
 
The Shooting
 
After we reviewed everything we positioned the Harley and I put my camera and the strobe into place. Because both are pretty heavy you need a certain amount of energy to move that stuff. After that, I instructed Leo where he should stand and how he should position his hands (no creepy hands in that pose please). Now I took the first digital picture to see how everything looks like.
 
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Harley Davidson Digital
 

After that, I did the first exposure test with a 4×5 Inch plate. I used the same camera for that. The plate was a little too bright for my taste. So I changed the aperture from 5 to about 7. Now I started to pour the big plate. This time I was a little more excited than normally. This is the third time I was filmed professionally during that whole process, but to make a 12×16 Inch wet plate is no piece of cake and not now an easy routine. Anyway, I was very happy with the poured plate and put it afterward in the silver bath for 3 minutes.
 
 

Meanwhile, I rushed back to Leo and checked the focus on the camera. Back again in the darkroom, I put the plate out of the bath, cleaned it and put it afterward in the wooden light sealed plate holder. Rushing with the holder back to Leo and my 100-year-old camera. Exchanged the ground glass with the plate holder I was ready to shoot. Lens cap of the lens – releasing 6000W during the day onto the Harley and Leo and after under a second, the lens cap was back in place again. Rushing again back into the dark room where the next challenge was waiting for me. Pouring the developer. Because I used a different technique it was much easier than I expected it to be. Slowly the Image started to appear and I saw that it looks good. A final wash before I could fix the plate and then I was on the way into daylight where everybody was waiting for the fixing process.

 
 
After I put the plate into the fixing tray the magic started to happen. It always seems that the image disappears but in the very same moment it appears again from kind of negative to a positive and it looked awesome.
Everybody was excited and happy and I was proud and happy to about my work.
 

As soon as I know broadcast times or I have an online link, I let you know here on the blog.
 

If you guys want to experience yourself how a tintype is made and own a one of a kind wet plate, please contact me via my website http://zeitreise.jetzt
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Used Hardware:
 
Hensel Tria 6000 Generator
EH Pro 6000 stribe head
Hensel Grand 90
 

the result:
 
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Monday, September 19th, 2016

Was man mit Geld nicht kaufen kann

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Es gibt Momente im Leben die „unbezahlbar“ sind.
Einen dieser Momente hatte ich, als letzte Woche ein Paket im Postkasten lag.
Adressiert an mich -> handgeschriebenes Etikette.
Neugierig öffnete ich den Karton und war mehr als überrascht.
Ich hielt einen handgeschriebenen Brief und ein Buch in Händen.
Ein Herr aus Deutschland mit über 80 Jahren schrieb mir voller Freude und Lob einen Brief, weil er den Artikel über meine Arbeit in der Photopresse gelesen hat. Hier ein kleiner Auszug:
 
„der Bericht von Ihnen und über Sie im Septemberheft der Photopresse war für mich eine freudige Überraschung. Zum Wiederbeleben einer historischen Fototechnik des 19. Jahrhunderts gehören Neugier, Mut, Geduld, viel Fleiß und auch das Ertragen anfänglicher Enttäuschungen. Dass sie dieser Erschwernisse erfolgreich überwunden haben, sieht man an den Ergebnissen ihrer Arbeit. Dazu gratuliere ich Ihnen zu und wünsche ihnen viel Erfolg bei den geplanten Generationen – Bildern und Landschaftsaufnahmen“
 
Dazu das Buch „ein Gramm Licht“, wo auch seine Bilder zu bewundern sind.
 

Außerdem stellte er mir noch eine technische Frage, die ich asap beantworten werde.
Es ist für mich schon etwas ganz besonderes, wenn man mit der eigenen Arbeit andere dazu bewegt so einen Brief zu schreiben.
Ich werde öfters auf meine Arbeit angesprochen, bekomme Emails oder SMS. Auch beim letzten Kundenshooting, schwärmte mein Auftraggeber von meiner Arbeit.
Über jede dieser Rückmeldungen freue ich mich immer sehr.
Es ist einfach ein wunderschönes Gefühl, wenn man mit seiner Arbeit andere eine Freude bereiten kann.
 
Ein handgeschriebener Brief hat für mich in dieser schnelllebigen Zeit nochmal mehr Bedeutung. Da man sich Zeit nehmen muss ihn zu schreiben und ihn dann noch zur Post bringt. Das geht nicht so einfach zwischendurch.
Außerdem passt ein „analog“ geschriebener Brief zu meiner analogen künstlerischen Arbeit.
 
Es ist jetzt schon ein paar Tage her, aber ich grinse immer noch.
 
Mehr über Nassplattenfotografie unter http://zeitreise.jetzt
 
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English Version
 
There are priceless moments in life.
I had one of them last week when I received a package in my mailbox.
After I opened it, I was very surprised. I held a handwritten letter (two pages) and a book in my hands.
A over 80 year old gentleman from Germany wrote me a letter, because he read the article about me in the PhotoPresse magazine. His words were full of happiness and excitement about my work.
Here a small extract (translated from German):
 
“The article about you in the September issue of Photopresse was a joyous surprise for me. It needs a lot of curiosity, guts, patience, diligence and also the ability to bear initial disappointments, to revitalize this historical photography technic of the 19th century. One can see from the outcome of your work that you managed to overcome the difficulties successfully. For that I want to congratulate you and want to wish you good luck with you generations project – pictures and landscaps”
 
With his letter, he sent me also the book “ein Gramm Licht (one gram of light)”, where I could admire his work too.
 
Furthermore, he asked me a technical question, that I will answer asap.
To inspire somebody with my work, to write a handwritten letter is very special to me.
I get frequently positive feedback to my work, sometimes in person, sometimes via email or text message. At the last shooting the customer told me that he is adoring my work. I’m so happy about all this feedback. If I can make somebody happy with my work, that’s the best feeling ever.
 
In our fast moving time, a hand written letter is even more special. You have to take your time to write everything down on paper and bring it to the post office. You can’t do that in-between. Besides that, an analog written letter fits perfect to my analog artwork.
 
It’s already some days ago, but I’m still smiling.
 
More about my wetplates: http://zeitreise.jetzt
 
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Thursday, July 7th, 2016

Artikel über das Generationenprojekt in der Fachzeitung “Der Photograph”

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Klickt aufs Bild um zur Onlineversion des Artikels zu kommen (Seite 35).

 
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Danke an meine Gemeinde, Hensel Deutschland und Pro Digital Wien für die Unterstützung!

 
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English Version:
Click on the picture to jump to the online version of the article (Page35 – only in German)
 
More about wet plates: http://zeitreise.jetzt

 
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Friday, June 10th, 2016

Artikel über das Generationenprojekt in der Wirtschaftskammerzeitung

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Klickt aufs Bild um zur Onlineversion des Artikels zu kommen.

 
Mehr über Nassplattenfotografie unter http://zeitreise.jetzt
 
Danke an meine Gemeinde, Hensel Deutschland und Pro Digital Wien für die Unterstützung!

 
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noewi
 
English Version:
Click on the picture to jump to the online version of the article (only in German)
 
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Sunday, May 22nd, 2016

Mein Nassplattenprojekt auf ServusTV (online version)

UPDATE!!!

Neuer Blogpost für das youtubevideo!
New Post for the youtubevideo!

http://blog.markus-hofstaetter.at/2016/06/youtubelink-von-der-fernsehaufzeichnung/

 
Scroll down for English version:
 
Hier der Link zur Aufzeichnung (ab 5:06):
http://www.servustv.com/at/Medien/Servus-Krone375
 
Darunter auch Fotos von den Platten, die an diesen Tag erstellt wurden.
 
Mehr über Nassplattenfotografie hier: http://zeitreise.jetzt/
 


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Hensel DeutschlandPro Digital Wien

 
 
English Version:
 
My wet plate project on ServusTV
 
The link to the online version(starts at 5:06) of the broadcast:
http://www.servustv.com/at/Medien/Servus-Krone375
 
More about wet plate photography: http://zeitreise.jetzt/
 
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Thursday, May 19th, 2016

Servus TV bei mir

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Gestern war Johanna Aichinger und Sandro Decleva bei mir um einen Beitrag über meine Nassplattenfotografie und das Generationenprojekt für Servus Krone aufzunehmen.
Ein sehr spannender Tag für mich, da ich das erste Mal alle Chemikalien selbst erstellt habe (auch vor Kamera). Also eine Premiere für eine TV Premiere. Und da der Prozess der Nassplattenfotografie nicht so stabil ist wie zb. Film oder ein Digitales Foto, war es natürlich noch aufregender ob alles klappen wird.
Wie alles ausgegangen ist? Das müsst Ihr euch im TV ansehen….Sendetermin folgt
Eines kann ich euch soweit verraten, es war toll mit dem Servus TV Team zusammen zu arbeiten.
Vielen Dank für den tollen Tag mit euch und die viele Energie die ihr dafür investiert habt (Ich muss des Öfteren bei der Nassplattenfotografie schnell sein und teilweise auch Laufen…also auch das Servus TV Team).
Mehr über Servustv hier http://www.servustv.com/
 
Mehr über Nassplattenfotografie hier: http://zeitreise.jetzt/
 


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ServusTV
 
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Hensel DeutschlandPro Digital Wien

 
 
English Version:
 
 
Johanna Aichinger and Sandro Decleva visited me yesterday to produce a TV show about my wet plate photography and the generation project for ServusTV.
A very exciting day for me, because I did the first time all of the chemicals by myself (also in front of the camera). So it was a premier for a TV premier. And as you maybe know, the process of wet plate photography is not that stable like film or digital, so it was very exciting to see if everything is gonna work out well on that day.
How it worked out? You guys have to see on TV…. I will post the broadcast date as soon as I know it.
It was great and a pleasure to work with the ServusTV team.
Thanks a lot for that amazing day with you guys and thanks for all the energy you put in into everything (The wet plate process has to be done in a short amount of time and that means I had to hurry sometimes…so the ServusTV Team had to)
 
ServusTV website http://www.servustv.com/
 
More about wet plate photography: http://zeitreise.jetzt/
 
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Monday, April 25th, 2016

Zeitungsartikel in der NÖN über Nassplatten und mein aktuelles Projekt

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Monika von der NÖN war bei mir um einen Artikel für die aktuelle Ausgabe über Kollodiumnassplattenfotografie in Verbinung mit meinem aktuellen Projekt zu schreiben. Es freut mich sehr, dass auch eine lokale Zeitung Interesse an meinem Projekt und der alten Fototechnik hat. Danke an meine Gemeinde, Hensel Deutschland und Pro Digital Wien für die Unterstützung!
Klickt aufs Bild um zur Onlineversion des Artikels zu kommen, oder kauft euch die aktuelle NÖN um auch noch einen Zweiten Artikel über mich zu lesen.
 
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Nassplattenshooting Generationen Erfahung und Zukunft
 
English Version:
A local newspaper recently interviewed me about my wet plate collodion work and my latest Project “Generations, Experience and Future”
I’m really happy to see my work in connection with this old photography technique in the news. Thanks to my community, Hensel Germany and Pro Digital Vienna for their support. Click on the picture to jump to a “Google” translated online version of the article.
 
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Nassplattenshooting Generationen Erfahung und Zukunft

 

Tuesday, March 1st, 2016

Luigi Frizzo of Libreria Acqua Alta

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Für meine Straßenportraits bin ich immer auf der Suche nach richtigen Charakteren. Als ich las, dass es in Venedig einen Buchladen gibt, der öfter unter Wasser steht, war mir klar, dass dort so einer zuhause ist. Nur wenige Minuten von unserem Hotel entfernt war der „schönste Buchladen der Welt“.

 
Der Eingang sieht einladend aus und man vermutet ein ganz „normales“ Buchgeschäft dahinter.
 

Libreria Acqua Alta
 
Doch dann tritt man in die wunderbare Welt des Chaos, der Katzen und der Bücher ein.
 
Libreria Acqua Alta

 
Gleich am Anfang empfängt einen Luigi fast akzentfrei in sämtlichen Sprachen dieser Welt.
Die ersten Worte von ihm waren: „guckt euch das Bild an“ und dabei deutete er mit dem Finger auf ein Bild. Ich will euch nicht viel beschreiben, seht euch einfach das Video an:
 

 
Dann verwies er uns in den Hinterhof zu den „einzigartigen Stufen“.
Da hatte Luigi Recht, diese Stufen sind wirklich einzigartig, da sie aus Büchern bestehen. Und zwar wirklich begehbare Bücher.
 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 
Völlig begeistert von dem “Alice im Wunderland Gefühl”, durchforstete ich ein wenig mehr den Laden und ging dann zurück zu Luigi, um ihn nach einem Portrait zu fragen. Er stimmte sofort zu und hielt dabei meinen Reflektor in der Hand, damit sein Gesicht mehr ausgeleuchtet wird. Ich fragte ihn danach, woher seine Sprachbegabung kommt.
Er antworte mit einem Lächeln auf dem Gesicht: “wie Casanova hatte ich viele Freundinnen aus verschiedenen Ländern….”
 
Libreria Acqua Alta

 
Die nächste Besonderheit in diesem Geschäft sind die Katzen, laut Luigi sind es momentan nur drei Stück, aber diese findet man überall zwischen den Büchern, oder eben auch auf der Kassa.
 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 
Kaum fertig mit dem Foto wurde ich gleich wieder durch das Geschäft geschickt, diesmal sollte ich den Fußspuren folgen und mir den Notausgang ansehen. Dieser ist natürlich auch besonders, da man hier nur wegschwimmen kann 🙂 .
 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta

 
Bevor wir Luigi verließen, lud er mich noch ein heute Nacht zurückzukommen, da es um 1:00 Hochwasser gäbe und ich interessante Fotos machen könnte. Anfangs überlegte ich noch, aber dann erkannte ich die einmalige Chance und stellte mir den Wecker um 0:30.
Mitten in der Nacht alarmierte mich mein Telefon und ca. 15 Minuten später fand ich dann auch die notwendige Energie um mich aufzuraffen um ins kalte Nass zu gehen. Venedig ist manchmal ein wenig unheimlich bei Nacht, da man ziemlich alleine auf der Straße ist und durch das viele Wasser von überallher Geräusche kommen.
 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 
Mit den Hochwassersackerl (Tüten) für die Schuhe bewaffnet, begab ich mich auf den Weg zu Luigi. Laut Wettervorhersage ( http://www.comune.venezia.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/1748 ) sollte es an diesem Tag gute 130cm Hochwasser haben und das bedeutet, dass halb Venedig unter Wasser steht. Dort angekommen war alles trocken und weit und breit nichts von Luigi zu sehen.
Weder der Eingang
 
Libreria Acqua Alta
 
noch der Notausgang waren offen.
 

Libreria Acqua Alta
 
Ich wartete noch ein wenig, aber dann wurde mir klar, dass das Hochwasser doch ausblieb und Luigi wahrscheinlich seelenruhig schlief. Irgendwie schade, aber andererseits positiv, dass ihn diesmal der Hochwasserstress nicht bedrückte.
 
Am Weg nachhause fing es wieder zu regnen an und auf einem nächtlich einsamen Platz fand ich noch dieses Bild, dass mich ein wenig an mich selbst erinnerte….kalt, nass, kaputt vom kalten Wetter und vom nächtlichen Aufstehen.
 
Libreria Acqua Alta
 
Wenn ihr in Venedig seid, dann ist ein Besuch bei Luigi Pflicht. So einen freundlichen Menschen inklusive einzigartigem Geschäft findet man selten.
 
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Mehr Straßenportraits: http://www.street-portraits.eu//newsletter/

 
 
English version:

 
 

 

 

I’m always looking for characters to get new faces for my street portraits project (http://www.street-portraits.eu/). After I read about the unique book store in Venice, that is flooded from time to time, I was sure to find there another one. Luckily “the most beautiful book store” was just minutes away from our hotel. The entrance looks nice and you think at the beginning, just another book store.
 

Libreria Acqua Alta
 
But then you step into the wonderful world of chaos, cats and books.
 
Libreria Acqua Alta

 
Luigi welcomes you in many languages nearly without an accent. He immediately told us to look at this picture and pointed his finger to one. Just watch the video to see what we saw.
 

 
Then he told us to go to the backyard to see the unique steps.
Luigi was right, they are unique, because they are made of books. Books you can step on.
 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 
Excited from the “Alice in Wonderland feeling”, I searched thru the shop and walked back to him for an portrait.
He agreed immediately and held my reflector to get more light into his face.
Afterwards I asked him about his language talent…he told me with a smile, “like Casanova I had lot of girl friends around the globe” 🙂

 
Libreria Acqua Alta

 
The next special thing in this shops are the cats, you find them everywhere… between the books or on the cashiers desk 🙂

 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 
Just after I finished the portrait, he sent me again thru his store. I should follow the steps on the floor to the emergency exit.
This one is special too, because you need to swim out of the shop. 🙂

 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta

 
Before we left Luigi, he invited me to coma back today at 1:00am, because the shop will be flooded tonight and I get a chance to shoot some interesting images. I saw my chance and set the alarm clock at 0:30am. 15 minutes after the alarm went of I found enough energy to get up and move on to Luigi. The empty streets of Venice can be scary at night, because of the water there are strange noises from everywhere.

 
Libreria Acqua Alta
 
Libreria Acqua Alta
 

With the special feet bags armed I walked my way to the store. The forecast said it will be 130 cm of water at 1am ( http://www.comune.venezia.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/1748 )
That means half of Venice is under water. But after I arrived at his shop, there was no water and no Luigi.
The entrance was closed

 
Libreria Acqua Alta
 
so was the emergency exit too
 

Libreria Acqua Alta
 
I waited for a little longer, but then it was clear that there will be no Luigi and water in the shop today. Somehow it was a bummer, but I was happy nobody has to move all the stuff around 🙂

 
On my way home it started raining again and on an empty square I found that picture that reminded me on myself…
cold, wet, kaput from the cold weather and from getting up early.
 
If you visit Venice, Luigi’s book store is a must on your to do list. You will not find such a friendly person with a unique book store anywhere else!
 
Libreria Acqua Alta
 
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Tuesday, November 17th, 2015

Entstehung der Nassplatte (making of) touch my ink

Hier könnt ihr euch die Entstehung meiner letzten Nassplatte ansehen. Wir haben an diesen Tag zwei Platten (Glas und Metall) erstellt. Beide Platten stehen zum Verkauf. Diese Unikate entstehen mit viel Leidenschaft, Silber und Licht.
 

 

Kollodium Nassplatte touch my ink
 
Mehr über die Kollodium Nassplatte und wie ihr zu einem eigenen Portrait unter http://zeitreise.jetzt
 
Danke an Pinked Princess https://www.facebook.com/pinkedprincess
und Michael für die tolle Zusammenarbeit. Zusätzlich vielen Dank an Alex für die tolle Dokumentation.

 
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